Hockey-Teams erfolgreich: Herren feiern ersten Sieg, Damen lösen Pflichtaufgabe

 

Der Sonntag war ein erfolgreicher Tag für die beiden höchstklassigen Mannschaften des THC Münster. Die Herren bejubelten am Dingbängerweg ihren ersten Sieg in der Regionalliga, die Damen mühten sich zu einem Erfolg über Schlusslicht Oelde.

Erst der Punktgewinn beim Spitzenreiter Crefelder HTC II, jetzt der erste Sieg. Die Hockey-Herren des THC Münster sind in der Regionalliga angekommen. Der Aufsteiger gewann das Kellerduell gegen Schlusslicht RW Köln II mit 2:1 (1:0) und verließ durch die gleichzeitige Niederlage des Club Raffelberg in Krefeld (1:3) die Abstiegsränge. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Wir haben eine sehr gute Partie gemacht“, sagte Spielertrainer Moritz Paar.

Von Beginn an war der THC am Drücker und belohnte seinen couragierten Auftritt mit der Führung. Christoph Messerknecht nach Zuspiel von Jan Becker traf zum 1:0 (25.). Nach dem Wechsel blieb Münster spielbestimmend. Das Tor aber erzielten die Gäste aus dem Rheinland im Anschluss an eine Strafecke (44.). Der THC schüttelte sich kurz, machte weiter Druck, zog aber aus zwei Überzahlsituationen keinen Nutzen. So musste eine Strafecke 90 Sekunden vor dem Ende herhalten. Die gespielte Variante landete am kurzen Eck bei Paar, der den Ball über die Linie schob.

Ebenfalls erfolgreich waren die Damen vom Dingbängerweg. Mit 2:0 (1:0) bezwangen sie den TV Jahn Oelde, der weiter ohne Zähler das Tabellenende der Oberliga ziert. „Wir haben unsere Pflichtaufgabe erledigt. Es war ein ätzendes Spiel, super zäh und nicht gut. Wir sollten es abhaken“, sagte Münsters Trainer Florian Korte. Sein Team war dem Gast, der während der gesamten Spielzeit keine Chance verzeichnete, überlegen – blieb aber nach dem schnellen 1:0 von Franziska Hansen (5.) auch zu ungefährlich. „Wir haben uns leider dem Niveau angepasst“, meinte Korte. Erst in der vorletzten Minute sorgte Hansen mit ihrem zweiten Streich für Klarheit und machte einen Haken hinter die Angelegenheit.

Von Henner Henning